Baumschule Horstmann/Pflanzenschutz

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LBV - Landesverband für Vogelschutz

Alles für den Garten

Spiesberg 23
Spiesberg 23 Tag der offenen Gartentür/ des Landkreises Lichtenfels fand in Spiesberg statt.- Der Steingarten wurde selbsdt angelegt .- Foto: Heinz Stammberger
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LBV Nistkastenbau

Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - . Gerade weil viele Vögel kaum noch ausreichend Nisthölen finden, sind viele von ihnen darauf angeweisen. Mit dem Beginn der Brutsaison ist , um Nistkästen im eigenen Garten anzubringen. Dies sollte spätestens Anfang März passieren, damit Meise, Spatz und Co. noch genügend Zeit haben, um die Kästen zu beziehen. Wie man einen Nistkasten selbst baut, wo er aufgehängt werden sollte und viel mehr Tipps sowie ein kostenloses Faltblatt zum Thema erhalten Sie bei ----------LBV-----------
Die ursprünglichen Lebensräume unserer Gartenvögel waren lichte Wälder oder Offenlandschaften mit vielen Bäumen. Sie zeichneten sich unter anderem durch einen hohen Totholzanteil aus. Totholz wird nicht nur als Nahrungsquelle genutzt - viele Insekten leben darin - sondern vor allem als Nistmöglichkeit. Viele Vogelarten nutzen Höhlen in Bäumen zur Aufzucht der Jungen. An erster Stelle steht natürlich der Specht, der eine Höhle zimmert. Danach ziehen die verschiedensten Arten ein, je nach Größe und Beschaffenheit. Ist das Einflugloch noch klein, nutzen kleine Singvögel wie Meisen, Kleiber und Baumläufer die Höhle. Fault sie aus und wird das Einflugloch größer, wird sie auch von großen Arten wie Tauben, Käuzen oder Dohlen bewohnt. Aber nicht nur Vögel nutzen die Höhlungen, auch Siebenschläfer oder Baummarder nehmen diese Nischen als Quartier an.

Heutzutage gibt es allerdings in den wenigsten Gebieten noch ausreichend Totholz und somit auch nicht genügend Nisthöhlen. Diesem Mangel kann man mit künstlichen Nisthilfen oder -höhlen abhelfen. Allerdings können z.B. Spechte diese Angebote nicht nutzen, da sie ihre Höhlen selbst anlegen. Entwickelt wurden die ersten Nisthilfen Ende des 19. Jahrhunderts. Sie dienten in erster Linie der biologischen Schädlingsbekämpfung in den Wirtschaftswäldern. Man erkannte damals, dass Vögel Insekten fressen und somit Schädlinge vernichten, die in Wirtschaftswäldern großen Schaden anrichten können. Mit der Zeit wurden immer mehr Nisthilfen für die verschiedenen Arten entwickelt.

Auch daran sollten Sie denken:
Das Aufhängen von Nisthilfen kann Vögeln helfen. Aber ohne entsprechenden Lebensraum hift auch der beste Nistkasten nicht. Legen Sie deshalb einen naturnahen Garten mit einer Blumenwiese und einheimische Sträuchern an. In diesen Bereichen tummeln sich viele Arten, darunter auch Insekten, die Vögel für die Aufzucht ihrer Jungen benötigen.
Quelle:LBV

Vogelfütterung, LBV

Wer Vögel füttert, holt sich während der grauen Jahreszeit mit Rotkehlchen, Grünfink oder Blaumeise Farbe und Leben in den Garten oder an den Balkon. Natürlich löst die Vogelfütterung keine großen Naturschutzprobleme, aber sie hilft einigen häufigen Arten. Und wer richtig füttert, schadet den Vögeln sicherlich nicht, sondern hat auch noch Spaß, das bunte Treiben am Futterhaus vor dem Fenster zu beobachten. Zwar ist das wichtigste Naturschutzinstrument für unsere Vögel ein naturnaher Garten mit heimischen Pflanzen, aber Vögel verlieren trotz regelmäßiger Fütterung nicht die Fähigkeit, Nahrung in der Natur zu finden.
Fütterungszeiten: Beginn und Ende der Winterfütterung richten sich nicht starr nach dem Kalender, sondern nach dem Wetter: Füttern Sie, wenn die natürlichen Futterquellen weniger werden, z.B. mit beginnendem Frost. Aber auch wenn noch keine winterlichen Temperaturen herrschen, können Naturfreunde bedenkenlos Vögel füttern.
Trocken und sauber: Die Futterstelle muss so gebaut sein, dass das Futter nicht nass wird. Außerdem darf kein Kot ins Futter gelangen. Sonst breiten sich Krankheiten schnell aus. Besonders hygienisch sind Futtersäulen. Aus diesem Grund bietet der LBV ausschließlich Säulen und andere Silo-Systeme im LBV-Naturshop an.
Hygiene: Bei der Reinigung des Futterhauses unbedingt auf scharfe Chemikalien verzichten. Bürsten Sie das Futterhaus ab und spülen Sie es anschließend mit heißem Wasser aus. Sollten Sie tote Vögel finden (vor allem während milder Winterperioden und im Spätwinter), können eine Salmonellose oder Trichomonaden der Grund dafür sein. Diese Krankheiten übertragen sich besonders schnell an den klassischen Futterhäuschen!
Dann bitte Fütterung sofort einstellen, Futterhaus säubern und desinfizieren (mit stark verdünnter Essig-Essenz) und alle Futterreste am Boden entfernen. Manche Typen der Salmonellos könnten theoretisch auch für den Menschen ansteckend sein. Daher tote Vögel nur mit Gummihandschuhen anfassen und im Plastikbeutel in den Restmüll entsorgen. Hände desinfizieren.
Wir empfehlen, nach einem solchen Vorfall auf Silosysteme wie Futtersäulen umzustellen.
Anzahl der Futterstellen: Salmonellose und Trichomonaden treten besonders häufig an großen Futterstellen auf. Deshalb sind mehrere kleine Futterstellen besser als eine große.
Kleine Vögel: Wenn Sie Tauben oder Rabenvögel von der Fütterung fernhalten wollen, können Sie spezielle Futterhäuser kaufen oder sie mit einem Maschendraht umgeben, durch den nur die kleinen Singvögel hindurchschlüpfen können.
Sicherheit: Das Futterhaus sollte frei aufgestellt werden, damit die Vögel eine heranschleichende Katze rechtzeitig bemerken. Am besten drei bis vier Meter von einem Gebüsch oder Baum entfernt.
Bodenfütterung: Für Vögel, die das Futterhaus nicht nutzen und lieber am Boden nach Futter suchen, gibt es spezielle Futterautomaten. Bitte besonders hier auf Hygiene achten und die Bodenfutterstelle häufiger einmal umsetzen.
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Quelle: LBV----------------

LBV-eigenen Fläche in Creidlitz,

CREIDLITZ • Am Samstag, 16. Januar startete die Kinder- und Jugendgruppe des Landesbundes für Vogelschutz mit ihrem neu en Jahresprojekt, dem Seminar „H". Das ist genau der richtige Zeitpunkt für die Jungen und Mädchen, die neu bei der Natur schutzgruppe „Buntspechte" mitmachen wollen.
Ein ganzes Jahr lang die Natur eines Gebietes, mit den Lebensräumen Streuobstwiese, Wald, Teich und Bach zu erkunden und zu dokumentieren. Dazu laden der Landesbund für Vogel schutz (LBV) und das Naturkunde-Museum Coburg, ein.
Das Angebot richtet sich an alle naturkundlich interessier ten Jungen und Mädchen im Al ter von neun bis vierzehn Jah ren. Betreut wird das „Seminar Hambach" (Seminar H) von An nette Beuerlein, der Kindergruppenleiterin des LBV und der Diplombiologin Iris Oelmann vom Naturkunde-Museum Coburg. Sie werden dabei von den jewei ligen Experten des LBV unterstützt.
Beim Gut Hambach, einer LBV-eigenen Fläche in Creidlitz,werden dabei nicht nur die Vögel im Winter und im Sommer mit Spektiv und Ferngläsern be obachtet, die Kinder können auch Gewölle untersuchen, um so das Nahrungsspektrum von Greifvögeln zu erkunden. Die vorkommenden Moose, Flechten und Gräser sollen dokumen tiert und bestimmt werden. Beim Herbarisieren der Blüten pflanzen auf der Streuobstwiese lernen die jungen Naturforscher ganz nebenbei unterschiedliche Pflanzenfamilien kennen.
Der Wald bietet Gelegenheit zur Bodenuntersuchungen und einem Experiment zur Wasser-speicherung verschiedener Bo denarten. Am Teich können Frö sche und Kröten in ihren Ent wicklungsstadien beobachtet werden. Die Wassergüte des Ba ches wird mithilfe der vorkom menden Kleinstlebewesen er mittelt. Mit Binokular und Digiscop können Insekten beob achtet und für die Kartierung fo tografiert werden. In der Bat-Night belauschen wir die Fleder mäuse mit Bat-Detectoren und halten ihre Rufe mit dem Bat-Corder fest. Alle unsere Ergeb nisse präsentieren wir am Ende des Jahres 2016 in einer Ausstel lung. Ziel des „Seminar H" ist al so nicht nur, die Kinder für die Zusammenhänge und Entwick lungen in der Natur in Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter zu sensibilisieren, sie bekommen auch den Umgang mit den un terschiedlichen Beobachtungs-, Mess- und Erfassungsmethoden vermittelt.
Die jungen Naturforscher tref fen sich jeweils an einem Sams tag pro Monat von 10 bis 13 Uhr in Hambach ( Creidlitz ). Zusätzl che Aktionen, wie Ausflüge zu Naturschutzzentren, die Berin gung von Jungeulen und Wan derungen zu LBV-Biotopen, wer den kurzfristig ins Programm mit aufgenommen. Weitere In formationen und Anmeldung unter E-Mail
annette-beuerlein@gmx.de oder 09561/4079833. Quelle:LBV