Baumschule Horstmann/Pflanzenschutz

Untersiemau, Ortsteil Obersiemau

Obersiemau

Einwohnerzahl am 13.10.2009 = 180 Einwohner Einwohner Einwohner am 24.11.2009: 179 Einwohnerzahl am 05.01.2011 = 175 Einwohner
Einwohnerzahl am 22.09.2010: 173 Einwohnerzahl am 31.07.2012 = 175 mit Hauptwohnsitz + 4 mit Nebenwohnsitz Einwohnerzahl am 31.12.2012: Hauptwohnsitz 176, Nebenwohnsitz 4 Einwohnerzahl am 30.Juni 2013. Quelle: Amtsblatt Gemeinde Untersiemau:174
Einwohnerzahl am 30.11.2013: 173 Einwohnerzahl am 31.01.2018= 171 Einwohner    

Obersiemau

Obersiemau
Die "Orte an der Sume" bestanden bereits zur Karolingerzeit um 800, so berichtete der Mönch Eckehardt aus Fulda im 11. Jahrhundert. Und wie viele Siemauer Orte gehörte Obersiemau im Mittelalter zum Herrschaftsbereich des Grafengeschlechts der Schenken von Siemau.
1768 erwarb Ernst Friedrich Stockmar das Rittergut Obersiemau und dieses ist seit über 200 Jahren bis heute im Besitz der Familie geblieben. Auch ist dies der Ort, an dem angeblich die letzte Hexe im Coburger Land verbrannt worden sein soll.
Noch heute trägt er deutliche Spuren einer keltischen Besiedlung und auch das Strambergswäldchen deutet auf frühe menschliche Populationen hin.
In dieser Idylle konnte durch den Bau der Bundesstraße B289 neu die Wohnqualität durch eine deutlich reduzierte Verkehrsbelastung weiter verbessert werden.
Quelle: Gemeinde Untersiemau
Aus Suomene wird Siemau - der Name!

Kein Ortsname im Coburger Land liegt so im dunkeln und findet so viele Erklärungen wie der Name Siemau. Erstmals erscheint der Name in den Fuldaer Traditionen aus der 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts als Suomene.^ Daraus geht auch hervor, daß er zum weitgedehnten Banzer Klosterbesitz gehörte.2' Sodann heißt er 1195 Suemen, 1253 Sy-men, 1292 Sumen, 1384 Nydernsumen. Für Obersiemau steht 1292 in superiori Suemen, 1296 in superiori Sumin.^

Hier einige „Versuche", das Wort zu erklären. Es könnte sich ableitenvon dem Personennamen Sumo. Ein solcher taucht in einer Urkunde von 838 auf,
paßt aber nicht in die hiesige Geschichte.4)von dem slawischen Wort suma, d. h. Wald. Der Ort steht auf Rodungsgebiet im
Banzer Wald (ht. Lichtenfelser Forst).5)von dem mittelhochdeutschen suome, d. h. (in Verbindung mit dem Wort Aue)
lieblich, angenehm.6)von dem Bach, der durch Ober- und Untersiemau fließt und früher den Banzer
Wald „eingesäumt" haben soll.7)Während diese letzte Erklärung unhaltbar ist, können auch die anderen nicht befriedigen. Der Volksmund macht es sich da leichter: Hier waren früher eben „sie'm" (= sieben) Auen! -